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Home Office und IT Sicherheit5 (1)

Home Office und IT Sicherheit
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Lesedauer 2 Minuten

Nicht erst seit der Pandemie ist das Thema Home-Office stark im Fokus. Flexible Arbeitszeitmodelle und das Thema Work-life-Balance fordern ein Umdenken in der Arbeitswelt. Moderne Cloud Lösungen ermöglichen ein flexibles Arbeiten. Jedoch bringen diese Lösungen auch Gefahren mit sich. Insbesondere im Beriech IT-Sicherheit und Datenschutz sollte jedes Unternehmen entsprechend prüfen, ob die Anforderungen an die moderne Arbeitswelt auch technisch und organisatorisch erfüllt werden.

Durch Partnerlösungen bieten wir Ihnen ein sicheres Fundament. Ob als Steuerberater, Rechtsanwalt oder Unternehmen aus dem Mittelstand. Partner wie Starface oder die Terra Cloud GmbH bieten erprobte Lösungen, die wir gemeinsam mit Ihnen umsetzen können. Auch andere Branchen wie Handwerksbetriebe können von neuen Lösungen profitieren.

IT Sicherheitslösungen von Securepoint bieten IT-Sicherheit Made in Germany.

Telefonie Anbindung im Home Office

Durch moderne Cloud-Telefonanlagen bietet Starface als Partner Lösungen, die einfach und schnell umsetzbar sind. Auch ist auf Wunsch eine Integration in vorhandene Anwendungen wie Microsoft Teams sowie DATEV möglich. Starface bietet Lösungen die vorhandene Infrastruktur erweitert. Somit bieten Sie Ihren Mitarbeitern die Erreichbarkeit über interne Infrastrukturen (Durchwahl) im Home-Office. Einfache Funktionen wie Besetzlampenfelder oder Weiterleiten sind durch solche Lösungen selbstverständlich möglich. Dabei wird auch der Datenschutz erfüllt, da die Lösungen in Deutschland gehostet werden. Hier stehen wir Ihnen gerne bei Fragen zur Verfügung

IT-Sicherheit im Home-Office

Passende Firewall Lösungen und Virenscanner bieten die notwendige Sicherheit, wenn Ihr Mitarbeiter im Home-Office arbeitet. Dabei bestehen unterschiedliche Lösungen, Mitarbeiter sicher anzubinden. Sofern sich Ihre IT-Infrastruktur bereits in der Cloud befindet (Rechenzentrum) bietet ein VPN Zugang eine gute und sichere Möglichkeit im Home-Office zu arbeiten. Dabei ist ein Umzug in die Cloud mit der Infrastruktur gut planbar und auch kurzfristig umsetzbar. Dadurch bleiben Sie flexibel und bieten einen sicheren Zugang. Die Datenhoheit bleibt dabei bei Ihnen. Es ist jederzeit möglich wieder auf eine interne Struktur umzustellen. Auch ein Umzug der DATEV Installation ist ohne Probleme in die Cloud möglich.

Checkliste für sichere IT im Homeoffice

Grundlegend sollte im Homeoffice zusätzlich auf folgende Punkte geachtet werden:

  • Aktueller Virenschutz
  • Sicherer Zugang zum Firmennetzwerk oder in die Cloud
  • Verwenden von sicheren Kennwörtern
  • Verwenden von Firewall Lösungen die auf die Arbeitsaufgaben angepasst sind
  • Trennen von privaten und beruflichen Daten
  • Verschlüsseln Sie lokale Datenträger
  • Verwenden Sie, wo es möglich ist die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA
  • Aktenvernichter nach DIN-Norm zur Vernichtung von Datenträgern und Papier nutzen
  • Keine personenbezogenen Daten im Hausmüll vernichten
  • Keine E-Mails über privaten Account versenden oder Daten über diesen Account abrufen und löschen
  • Möglichst keine privaten Endgeräte nutzen, wenn unumgänglich entsprechende BYOD-Richtlinien festlegen (BYOD=Bring Your Own Device)
  • IT-Sicherheit regelmäßig überprüfen
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Phishing – Gefahr von Datenverlust durch Betrüger
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Lesedauer 3 Minuten

Betrugsversuche mit Hilfe der Angst

Phishing stellt eine Sicherheitslücke für Organisationen jeglicher Art dar. Besonders gefährlich ist dies auch für unternehmensbezogene Interner. Daher stellt die Bedrohung durch Phishing ein nicht unerhebliches Risiko für die IT-Sicherheit in einem Unternehmen dar.

Mittlerweile findet nach unterschiedlichen Angaben durchschnittlich ca. alle 20 Sekunden alleine in Deutschland ein Phishing-Angriff statt. Gerade in der Corona-Pandemie stellte man darüber hinaus auch immer wieder Angriffe fest, die mit dem Thema Angst versuchen an Daten zu gelangen.

Was ist Phishing?

Phishing stellt schon seit einigen Jahren eine zunehmende Bedrohung für unsere Daten dar. Durch täuschend echt aussehende Internetauftritte, die von den seriösen Internetauftritten, wie Banken, Gesundheitseinrichtungen usw. im Corporate Design kopiert werden, werden User dazu verleitet dort entsprechende Sicherheitsdaten wie Anmelde-ID oder Passwort einzugeben.

Dem Kunden wird vorgegaukelt, er müsse seine Daten dort eingeben, um bestimmte Informationen vom Anbieter zu erhalten. Die Betrüger rufen auf diese Art und Weise sensible Daten, wie Zugänge von Bankkonten oder Kreditkarteninformationen ab. Meist erhalten die Verbraucher eine E-Mail, die zu einer ganz bestimmten Handlung zu einem Thema aufruft und werden durch einen Link weitergeleitet.

Anhänge können Malware oder Viren enthalten

Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass eine Nachricht per Mail oder durch einen Messenger-Dienst an den Betroffenen geschickt wird, in der er aufgerufen wird, ein Dokument mit vermeintlich wichtigen Informationen aus dem Anhang zu öffnen. Dieser enthält dann eine sogenannte Malware, die durch einen programmierten Virus Daten des Geschädigten abruft.

Auch falsche Werbeanzeigen – zum Beispiel auf Social-Media-Plattformen – können ähnlich vorgehen. Der User klickt diese Anzeige an und wird auf der vermeintlich sicheren Seite der Homepage gebeten, seine Daten zur Anmeldung einzugeben.

Alle Vorgehensweisen beim Phishing zielen darauf ab, dem Betroffenen sensible Daten zu entlocken und diese dann für betrügerische Handlungen zu nutzen.

Phishing – eine Gefahr für Unternehmen

Aber nicht nur für private Verbraucher stellen Phishing-Angriffe ein Risiko dar. Angriffe auf Organisationen, wie Unternehmen, Steuerberater und so weiter, sind an der Tagesordnung. Dabei können natürlich große Schäden entstehen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass in Organisationen jeglicher Art, IT-Sicherheit und Verhaltensregeln der Mitarbeiter im Umgang mit verdächtigen Nachrichten ständig aufgefrischt bzw. weiterentwickelt werden müssen.

Virenschutz und Datenbackup als Schutz bei Phishing

Viele Phishing-Mails sind auch mit einem Virus versehen, mit dem das System durch das Öffnen von schadhaften Anhängen befallen wird. Dabei können Daten verändert oder gelöscht werden.

Ein entsprechender Schutz, zum Beispiel durch Virenscanner, ist daher unerlässlich. Er soll sicherstellen, dass Viren keine Chance haben, um ins System einzugreifen. Darüber hinaus sollte ein regelmäßiges Backup Daten sichern, um diese nach einem Angriff ggf. wieder herstellen zu können.

Phishing-Angriffe vermeiden – Handlungsempfehlungen

Um nicht auf Phishing-Angriffe hereinzufallen, gibt es einige Tipps, die man beachten sollte. Grundsätzlich sollten Sie allen E-Mails oder anderen Nachrichten misstrauen, die vertrauliche Daten abfragen. Dazu gehören Zugangsdaten oder ähnliches. Wenn ein Link in der Nachricht angegeben ist, sollten Sie diesen nicht direkt in der E-Mail anklicken, sondern immer eigenständig im Browser eingeben.

Genauso wie Sie keine Links aus einer E-Mail öffnen sollten, sollten auch Anhänge aus verdächtigen E-Mails nie geöffnet werden. E-Mail-Anhänge sollten immer nur nach einer entsprechenden Prüfung auf Malware geöffnet werden.

Achtung bei Betrug mit Hilfe der Angst

Sollte in der Mail damit gedroht werden, dass fehlende Beachtung bzw. Bearbeitung eines Links negative Folgen mit sich bringen, sollten Sie ebenfalls misstrauisch werden. Wenn Ihnen – vor allem bei Befragungen zum Thema Sicherheit oder Konto – etwas fraglich vorkommt, fragen Sie immer beim Absender nach – am besten telefonisch. Dies sollten Sie nicht über die in der E-Mail angegebenen Daten machen, sondern über den offiziellen Anbieter (z.B. über dessen offizielle Homepage oder Ihre vorliegenden Kontaktdaten). Die Kontaktdaten und auch die angegebene Homepage in der Phishing-Mail können gefälscht sein, daher nutzen Sie niemals diese Kontaktmöglichkeiten für eine Rückfrage.

Bereits seit Beginn der Pandemie kursieren darüber hinaus E-Mails, die sich bewusst auf die Angst vor Corona beziehen. Schon 2020 warnte die WHO vor solchen betrügerischen Angriffen.

Verdächtige Nachrichten sofort löschen

Verdächtige Nachrichten sollten Sie sofort löschen und dem Administrator Ihren Verdacht melden. Der Phishing-Filter sollte an der entsprechenden Fachabteilung regelmäßig angepasst und optimiert werden.

Abfragen von Kennwörtern oder anderen Zugangsdaten kann immer auch auf anderen Wegen, als nur per E-Mail erfolgen. Dazu gehören SMS, FAX, Anrufe, Webseiten usw. Geben Sie also entsprechende Daten nie weiter, auch wenn die Zugangsdaten durch den Administrator oder den Vorgesetzten abgefragt werden.

IT-Sicherheit als wichtige Maßnahme gegen Phishing

In erster Linie geht es bei dem Umgang mit Phishing Mails also um die Vereitelung solcher Angriffe zum Beispiel durch einen ausreichenden Virenschutz oder Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit verdächtigen Nachrichten und Anrufen.

Die Beurteilung und stetige Weiterentwicklung von IT-Sicherheit und entsprechender Maßnahmen sollte durch einen (externen) Fachmann übernommen werden. IT-Sicherheit stellt eine der wichtigsten Maßnahmen vom Schutz empfindlicher Daten dar.

Ein Fachmann kann Ihnen dabei helfen, die IT-Lösungen für Ihre Organisation zu finden und diese regelmäßig auf die stetig wachsende Anzahl von Angriffen vorzubereiten. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, Steuerberater und Praxen kommen mit den grundsätzlichen Lösungen oft an ihre Grenzen.

Das Team von MC-Netzwerke betreut Kunden im Großraum Köln, Bonn, Düsseldorf und ganz NRW im Bereich Digitalisierung und unterstützt diese auch im Bereich IT-Sicherheit. Nehmen Sie doch einfach mit uns Kontakt auf und wir erstellen Ihnen gerne ein praxisnahes und individuelles Angebot.
Dieser Artikel dient zur allgemeinen Erstinformation, ersetzt keine fachliche und individuelle Beratung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihre IT-Sicherheit Schwachstellen hat, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

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Kaspersky – BSI warnt vor Nutzung von Software
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Von Verwendung des Virenschutzprogramms wird derzeit abgeraten

Bereits im Jahr 2017 äußerte die USA Bedenken über die Verwendung der Produkte des russischen Herstellers. Damals teilte das Heimatschutzministerium mit, dass den Behörden die Verwendung durch die US-Regierung verboten wurde.

Die Angst besteht schon länger, dass durch die Produkte von Kaspersky die russische Regierung auf die Systeme der Behörde zurückgreifen könnte. Auch in anderen Ländern, wie den Niederlanden und Litauen ist seit 2018 in öffentlichen Einrichtungen die Verwendung nicht mehr erlaubt.

Angesichts der Bedrohung durch den Krieg in der Ukraine, hat nun auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Virenschutzsoftware gewarnt. Die Angst vor einem möglichen Cyberangriff aus Russland, bei der Verwendung von Kaspersky-Produkten ist auch in Deutschland angekommen.

Behörde warnt vor Verwendung von Kaspersky-Software

Die Drohungen, die von Seiten Russlands in Richtung EU, NATO und die Bundesrepublik ausgesprochen wurden, sind für das BSI nun Grund genug Verbraucher, Unternehmen und Behörden vor einem erheblichen Risiko eines „erfolgreichen“ IT-Angriffes zu warnen.

Alternative Produkte installieren

Konkret empfiehlt das BSI, auf andere Produkte alternativer Hersteller zurückzugreifen. Kaspersky könne nach dem Bericht selbst Opfer eines Angriffes sein oder sogar selbst Cyber-Angriffe ausführen.

„Antivirensoftware, einschließlich der damit verbundenen echtzeitfähigen Clouddienste, verfügt über weitreichende Systemberechtigungen und muss systembedingt (zumindest für Aktualisierungen) eine dauerhafte, verschlüsselte und nicht prüfbare Verbindung zu Servern des Herstellers unterhalten. Daher ist Vertrauen in die Zuverlässigkeit und den Eigenschutz eines Herstellers sowie seiner authentischen Handlungsfähigkeit entscheidend für den sicheren Einsatz solcher Systeme. Wenn Zweifel an der Zuverlässigkeit des Herstellers bestehen, birgt Virenschutzsoftware ein besonderes Risiko für eine zu schützende IT-Infrastruktur.“ Quelle: BSI„Antivirensoftware, einschließlich der damit verbundenen echtzeitfähigen Clouddienste, verfügt über weitreichende Systemberechtigungen und muss systembedingt (zumindest für Aktualisierungen) eine dauerhafte, verschlüsselte und nicht prüfbare Verbindung zu Servern des Herstellers unterhalten. Daher ist Vertrauen in die Zuverlässigkeit und den Eigenschutz eines Herstellers sowie seiner authentischen Handlungsfähigkeit entscheidend für den sicheren Einsatz solcher Systeme. Wenn Zweifel an der Zuverlässigkeit des Herstellers bestehen, birgt Virenschutzsoftware ein besonderes Risiko für eine zu schützende IT-Infrastruktur.“

Quelle: Pressemitteilung BSI v. 15.03.2022

Austausch Bestandteile IT-Sicherheit sorgfältig planen

Das BSI rät vor allem Unternehmen und anderen Organisationen den Austausch der „wesentlichen Bestandteile ihrer IT-Sicherheitsinfrastruktur sorgfältig zu planen und umzusetzen“. Denn, so gibt das BSI weiter zu bedenken, auch bei einer Abschaltung (zum Austausch) der notwendigen Produkte – wie besonders der Virenschutzsoftware – entstehe ohne weitere Vorbereitung eine weitere Möglichkeit auf Angriffe aus dem Internet, denen dann kein Schutz entgegensteht.

Eine entsprechende individuelle Bewertung und Abwägung wird vom BSI darüber hinaus empfohlen.

Die gesamte Meldung vom 15.03.2022 finden Sie auf der Homepage des BSI.

Vermehrte Angriffe auf IT-Infrastruktur- Corona macht IT-Sicherheit überall wichtiger

Seit einigen Wochen mehren sich die Angriffe auf IT-Infrastrukturen. IT-Sicherheit ist nicht nur für kritische Infrastrukturen, sondern auch immer mehr für kleine Unternehmen wichtig geworden. Im Zuge der Corona Pandemie wurden immer mehr Dienste auf Cloud-Dienste umgestellt.

Wir empfehlen dringend die Infrastruktur zu prüfen und eventuell den Virenscanner auszutauschen.

Gerne unterstützen wir Sie dabei.

Das Team von MC-Netzwerke betreut Kunden im Großraum Köln, Bonn, Düsseldorf und ganz NRW im Bereich Digitalisierung und unterstützt diese auch im Bereich Cybersicherheit. Nehmen Sie doch einfach mit uns Kontakt auf und wir erstellen Ihnen gerne ein praxisnahes und individuelles Angebot.

Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihre IT-Sicherheit Schwachstellen hat, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. 

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BSI warnt im Lagebericht 2021: „Alarmstufe Rot“ bei Cybersicherheit
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Zugriffe durch Cyberkriminelle nehmen zu

Die Zugriffe durch Cyberkriminelle haben in Deutschland deutlich zugenommen, das zeigt der Lagebericht 2021 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Dieses bezeichnet die Situation als „angespannt bis kritisch“. Die Steigerung innerhalb eines Jahres zeigt, dass in Deutschlands Organisationen dringender Handlungsbedarf bei der Cybersicherheit besteht.

Immer mehr Fälle – „Alarmstufe Rot“

In manchen Teilen spricht der BSI-Präsident Arne Schönbohm im vorliegenden Lagebericht sogar von „Alarmstufe Rot“ bei der Cybersicherheit. Die Professionalität und die Menge an Schadsoftware nehmen laut Bericht stetig zu. Betroffen sind öffentliche Stellen wie Kommunen aber auch zunehmend Unternehmen und andere Organisationen. Laut Bericht nehme vor allem die höhere Professionalisierung der Kriminellen zu, zudem seien diese ansteigend besser vernetzt – Schadsoftware-Varianten werden mehr (Zuwachs von gut 22 Prozent). Pro Tag erhöhte sich der durchschnittliche Wert laut Bericht von 322.000 Varianten auf 394.000 Varianten.

Dazu nehme die Variantenvielfalt der Cyber-Erpresser ebenfalls zu. Demnach seien Lösegeld, Schutzgeld sowie Schweigegelder erpresst worden. Auffällig sei auch, dass der Druck auf die erpressten Organisationen nicht mehr nur durch direktes Herantreten aufgebaut wurde. Neu ist, dass auch Personen, deren Daten erbeutet wurden kontaktiert wurden, um den Druck auf die eigentlichen Opfer zu erhöhen. Zu den Betroffenen können Angestellte, Partner, Kunden, Bewerber oder Interessenten einer Organisation zählen.

Teilweise wird auch der Zugriff der Kriminellen erhöht indem mehrstufige Angriffsstrategien geführt werden. Das bedeutet, dass durch die Angreifer wären Sie über das Lösegeld für die verschlüsselten Daten verhandeln, gleichzeitig ein Angriff auf das Ausweichsystem gefahren wird. Es wird versucht eine Überlastung herbeizuführen.

Geschäftsprozesse verlagern sich immer mehr in den digitalen Raum

Die Digitalisierung stellt einen wichtigen Baustein in der modernen Arbeitsweise dar und ist vor allem währen der Corona-Pandemie nicht mehr aus unserem Berufsleben wegzudenken. Durch die steigende Zahl der Digitalisierung muss allerdings auch mehr Augenmerk auf die Sicherheit der digitalen Prozesse gelegt werden.

Dies bekräftigt auch der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). In dessen Internetauftritt mahnt er davor, die Informationssicherheit weiter zu vernachlässigen, da sonst „niemals das volle Potenzial der Digitalisierung“ ausgenutzt werden könne. (www.bsi.bund.de). Darüber hinaus warnt er davor, dass Digitalisierungsprojekte im schlimmsten Fall scheitern könnten.

Faktor Mensch, Covid-19 und die Verwendung persönlicher Endgeräte

Laut Bericht machen vor allem Druck, Stress und Angst durch das vorherrschende Thema Corona unvorsichtig bei Phishing-Angriffen. Ein zusätzlicher Risikofaktor ist das vermehrte Arbeiten im Homeoffice. Vor allem durch unzureichenden Schutz bei der Übermittlung von Daten und der Nutzung von privaten Endgeräten ohne entsprechende IT-Sicherheit, steigt hier die Möglichkeit eines Zugriffs enorm.

„Erfolgreiche Digitalisierung braucht Cybersicherheit“

Bei der Digitalisierung sollte auch die IT-Sicherheit eine wichtige und grundlegende Rolle spielen. Ein Programm ist immer nur so gut, wie seine Sicherheit vor Zugriffen durch Unbefugte.

Daher sollte alles, was zur Digitalisierung in einem Unternehmen eingesetzt wird, auch regelmäßig und gründlich auf Sicherheitslücken hin geprüft werden, Anti-Schadsoftware aktualisiert und ein Notfallplan erstellt sein.

Auf den Punkt gebracht lautet eine wichtige Aussage des BSI „Erfolgreiche Digitalisierung braucht Cybersicherheit“. Der Bericht des BSI zeigt, dass die Cyberkriminellen immer schneller und professioneller vorgehen und sich nicht mehr nur an große Angriffsziele wenden. Die mit der Digitalisierung einhergehende IT-Sicherheit darf daher nicht vernachlässigt werden.

Cybersicherheit nicht vernachlässigen – ein Fachmann kann helfen

Ein Fachmann kann Ihnen dabei helfen, die IT-Lösungen für Ihre Organisation zu finden und diese regelmäßig auf die stetig wachsende Anzahl von Angriffen vorzubereiten. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen, Steuerberater und Praxen kommen mit den grundsätzlichen Lösungen oft an ihre Grenzen.

Das Team von MC-Netzwerke betreut Kunden im Großraum Köln, Bonn, Düsseldorf und ganz NRW im Bereich Digitalisierung und unterstützt diese auch im Bereich Cybersicherheit. Nehmen Sie doch einfach mit uns Kontakt auf und wir erstellen Ihnen gerne ein praxisnahes und individuelles Angebot.

Dieser Artikel dient zur allgemeinen Erstinformation, ersetzt keine fachliche und individuelle Beratung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihre IT-Sicherheit Schwachstellen hat, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. 

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Betrugsmasche: angebliche Microsoft-Mitarbeiter ergaunern Zugänge auf Endgeräte
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Betrugsanrufe häufen sich auch im Großraum Köln 

Die Masche von Betrügern, sich Daten am Telefon zu erschleichen, ist nichts Neues und trotzdem gibt es immer noch viele Opfer, die Daten und nicht zuletzt Geld dadurch verlieren. Das liegt vor allem daran, dass diese Betrugsmaschen immer professioneller werden und nicht mehr nur ältere Menschen mit dem sogenannten „Enkeltrick“ versuchen hinters Licht zu führen. 

Mittlerweile werden immer mehr jüngere User und auch Firmen Opfer von Betrugsanrufen. Das liegt in erster Linie daran, dass die Betrüger Ihre „Opfer“ teilweise mit bekannten Markennahmen und einem vermeintlichen Support ködern. Darüber hinaus arbeiten diese Betrüger oft mit der Angst der Anwender vor Viren oder dem Verlust von wichtigen Daten.  

Fälle in Deutschland häufen sich – auch in Köln 

Die aktuelle Vorgehensweise, über die unterschiedliche Medien berichten, ist nicht neu, scheint sich aber vor allem in den letzten Wochen wieder deutlich zu häufen, so auch in NRW, besonders in Köln. Dabei rufen die Betrüger als vermeintlicher Support von Microsoft beim Betroffenen an. Sie geben an, dass der PC mit einem Virus infiziert sei oder dass der Support bei der Einrichtung neuer Software weiterhilft.  

Den Medienberichten zufolge verschaffen sich die Betrüger Zugang per Fernwartung zu den Endgeräten der Betroffenen die es ermöglicht, auf Bankzugänge oder ähnliches zurück zu greifen. Für die vermeintlich hilfreiche Fernwartung, sollen sich die User eine Software herunterladen, die dafür angeblich benötigt würde.  

Microsoft stellt klar: Es gibt keine proaktiven Anrufe vom Support 

Bei aktuellen Fällen im Raum Köln wurden dabei etliche Euro ergaunert. Meist wird das Geld ins Ausland überwiesen und ist damit unwiederbringlich verloren. Microsoft macht dabei deutlich klar: kein Microsoft-Mitarbeiter wird jemals proaktiv bei einem User anrufen und eine solche Fernwartung anbieten. 

Sollten Sie also Anrufe mit solcher Thematik erhalten, gilt es bereits misstrauisch zu werden. Geben Sie auf keinen Fall Daten an den Anrufer heraus und installieren Sie keine angebotenen Programme. Melden Sie einen Betrugsversuch an Ihren IT-Fachmann und direkt an Microsoft.  

Keine Daten herausgeben und möglichen Betrug melden 

Neben einer Software, die heruntergeladen werden muss, können Betrüger auch die altbekannten Phishing E-Mails versenden, bei denen Daten durch einen vermeintlichen Anmeldelink oder einen Virus, der als Anhang getarnt ist, ergaunert werden oder am Telefon direkt nach Daten fragen.  

Geben Sie auch hier nie Zugangsdaten heraus und melden Sie die Betrugsversuche immer auch an die Polizei und den Anbieter, für den sich die Betrüger ausgegeben haben.  

IT-Sicherheit besser über professionellen Ansprechpartner prüfen lassen 

Um mögliche Betrugsversuche zu erkennen und nicht zu einem Opfer zu werden, bietet es sich vor allem für Organisationen an, die Betreuung der IT-Sicherheit in die Hände eines Fachmannes zu geben.  

Neben der Betreuung der gesamten IT in Ihrem Büro, kann dieser Home-Office-Arbeitsplätze, sichere Datenübertragung und die Prüfung der nötigen Sicherheit für Ihre Anwendungen gewährleisten.  

Das Team von MC-Netzwerke bietet IT-Lösungen für Unternehmen, Steuerberater und Praxen im Großraum Köln, Bonn, Düsseldorf und ganz NRW an und bietet Digitalisierung mit der nötigen Sicherheit für Sie an. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf, wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot. 

Dieser Artikel dient zur allgemeinen Erstinformation, ersetzt keine fachliche und individuelle Beratung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihre IT-Sicherheit Schwachstellen hat, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.  

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